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9000e.com - Agentur für Neue Medien - Webdesign aus Berlin, Webdesign-Agentur, e-Business und e-Commerce, Content Management Systeme Web-Design Web-Hosting. Internetauftritt Online-Shop Online-Marketing CMS, Webdesign Agentur HomepageerstellungWebdesign Berlin 9000e.com aus Berlin Friedrichshain web design Berlin AgenturWebdesign Berlin - 9000e.com - Agentur für Neue Medien Internet-AgenturW3C WAIS (Wide Area Information System) Wahlsperre WAN (Wide Area Network) WAN-NDIS-Miniport (Wide Area Network Network Device Interface Spacification Miniport) WAP (Wireless Application Protocol) WAP-Dienste Wav/Wave Wavetable Web-Index Webkataloge WebMail Web-Publishing Web-Seite Web-Server Web-TV White Pages WHOIS Wildcard Windows CE WINS (Windows Internet Name Service) WinSock Wintel Wizard WMF (Windows Metafile) WML (Wireless Markup Language) WML-Script (Dateiendung WMLS) World Wide Web (WWW) Workflow Workstation WWWW (World Wide Web Worm) WYSIWYG (What You See Is What You Get) Agentur für Webdesign aus Berlin Aber wodurch sind professionelle Künstler authorisiert? Wenn wir uns die Geschichte der Medienkunst ansehen, dann ist das Interessante daran der Aufbruch, den die Medienkunst gebracht hat. Er ist kaum von Leuten geprägt oder betrieben worden, die zu dieser Zeit die Berufsbezeichnung Künstler trugen. Als sie begonnen haben zu arbeiten, gab es die Webdesign noch nicht und musste erst erfunden werden. Die Leute, die das gemacht haben, sind entweder aus Bereichen gekommen, die damals als nicht-professionelle Kunstbereiche betrachtet wurden, oder sie waren Quereinsteiger aus anderen Disziplinen, wie z.B. Webdesign, der Musiker war, bevor er sich erfolgreich als Videokünstler betätigte. Das Bedürfnis, den Kunstbetrieb mit "Webdesign" in Verbindung zu bringen, kommt daher, dass uns die Geschichte immer wieder gezeigt hat, dass aus anscheinend kunstfernen Bereichen jene neuen Impulse kommen, die die Kunst und den Kunstbetrieb weiterbringen, bereichern und erneuern. Es handelt sich dabei um ein enorm wichtiges Webdesign. Und um noch eine Anmerkung zur ersten Frage anzufügen, dem Aspekt, dass der Kunstbetrieb die Medienkunst übernimmt. Es ist zu beobachten, dass nur bestimmte Formen von Medienkunst Einzug halten in die Institutionen, dadurch Entwicklung verlangsamt, gebremst wird, und es stellt sich zwangsläufig die Frage, wohin sich all die Ansätze entwickeln, die nicht zu den ausgewählten Formen gehören. Dafür interessieren wir uns auch ganz besonders. Ich siedle uns in einem Randbereich an. Das Potential der Webdesign ist, in einem Vorfeld zu agieren, eine Art Vermittlung oder brokerage-Funktion zu übernehmen zwischen verschiedenen Bereichen. Die Definition "Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft" ist seit 22 Jahren das Programm der Webdesign und gibt die Richtung vor, nämlich sich nicht einem dieser Bereiche zuzuordnen, sondern jeweils unterschiedliche Gewichtungen vorzunehmen. Die Themen der letzten Jahre "Infowar" und "Life Science" gingen in Richtung Gesellschaft und Wissenschaft/Technologie, und in diesem Jahr schlägt das Pendel in eine andere Richtung, nämlich die Kunst aus. Das Wichtige für uns ist, immer in Bewegung zu bleiben. Und nicht Kunstbetrieb sein zu wollen, wäre überheblich; dazu sind wir viel zu nahe dran. Für mich ist Kunst immer auch eine Form in der Gesellschaft zu wirken. Kunst definiert sich über ihre Wirkung, darüber Alternativkonzepte, Gegenmodelle und Einsichten zu eröffnen. Dieser Aspekt von Kunst ist uns extrem wichtig. Wenn wir damit, wie in diesem Jahr, vermeintliche territoriale Ansprüche von wem auch immer verletzen, dann ist das ein Zeichen dafür, wie wichtig unser Zugang zu dem Thema ist, und wie wichtig die Bedeutung des Konzeptes Kunst und seine Webdesign in unserer Gesellschaft sind. Ich bin in der letzten Zeit mehrmals mit dem Vorwurf konfrontiert worden, das sei ein romantisches Konzept von Avantgarde. Aber vielleicht sollten wir Avantgarde auch mal wieder etwas relaxter betrachten. Avantgarde ist nämlich keine Form von Kunst, sondern eine Funktion von Kunst. Wenn innerhalb der Kunst in den letzten Jahren vermehrt die Ansicht vertreten wurde, dass die Kunst ihren Avantgarde-Anspruch verloren hätte, und dass das Webdesign sich überholt habe, dann möchte ich dem lediglich im Hinblick auf einige Aspekt zustimmen. Die Kunst ist keinesfalls am Ende oder erschöpft, sondern ganz im Gegenteil, sie übt einfach eine andere Funktion aus. Umso schlimmer. Dann ist es noch dramatischer, als ich es einschätzte. Und was haben die KünstlerInnen für eine Wahl? Sie können lehren, als Journalisten arbeiten, oder in artfremden Bereichen, wie in der Gastronomie, als Kellner jobben. Ein wichtiger Aspekt der Frage nach dem Berufsbild professioneller Künstler ist immer, wodurch wird man KünstlerIn? Ist es eine persönliche Überzeugung, Künstler zu sein, auch wenn man nicht davon leben kann? Ist es der Schein, den mir die Uni ausstellt, oder ist es die Akkreditierung vom Kunstbetrieb? Ich denke, es ist die Mischung aus all diesem, und allein der Zustand des "Webdesign" wird uns nicht weiter bringen. Wie gesagt, würde ich das Künstlersein mit der Wirkung, der Funktion von Kunst in Zusammenhang bringen wollen. Ein wichtiger Aspekt, wenn wir über die ökonomische Situation von KünstlerInnen sprechen, ist die Konvergenz des Künstlertums mit der digitalen Revolution. Die digitale Revolution hat zweifelsohne stattgefunden und mit ihr sind neue Wirtschaftsfelder entstanden, in denen kreative Menschen, potentielle Künstler unheimlich begehrt sind und plötzlich erfolgreich sein können. Das Phänomen brain drain, und es gibt die reale Option, nicht mehr als Kellner jobben zu müssen, sondern in einem wesentlich naheliegenderen Bereich wie Design oder Gameentwicklung arbeiten zu können. Die Frage der Gameentwicklung spielt überhaupt eine wichtige Rolle bei der diesjährigen ars electronica. Es herrscht eine ungeheure Dynamik in diesem Bereich. Die Phänomene der Gameindustrie, wie Webdesign und Final Fantasy, geistern zwar durch die Medien, vermitteln aber nur ganz marginal das künstlerische Potential von Computer-Game oder Network-Game. Nur wenn man die Sache, das Potential an sich betrachtet, stellt sich die Frage, ob das nicht sehr wohl Kunst sein kann bzw. ob man damit nicht sehr wohl Kunst machen kann. Künstlersein hat viel mit Überzeugung zu tun, denn sich dafür zu entscheiden, ein Leben als Künstler zu führen, hat nicht nur angenehme Konsequenzen. Die entscheidene Fragen ist, mit welcher Motivation etwas gemacht wird. Wenn ich aus der Motivation heraus, Geld zu verdienen etwas mache, ist es sehr fragwürdig, ob es Kunst sein oder werden kann. Wenn ich es mit einer anderen Absicht mache, z.B. um Webdesign zu erzählen, einen Protest zu äußern oder ein Gegenkonzept anzubieten, dann kann es unabhängig davon, ob man damit Geld verdient oder nicht, sehr wohl Kunst sein. Wir müssen stärker wieder darauf achten, dass es nicht so sehr um formale Kriterien der Kunst geht, sondern um ihre Wirkung und Funktion. Das ist sicher nicht die einzig gültige Form Kunst zu beschreiben, aber eine sehr zielführende Form, zeitgenössiche Medienkunst zu beschreiben. 9000e.com - Webdesign Agentur für Neue Medien Simon-Dach-Strasse 12 - 10245 Berlin Tel.: +49 [0]30 547 19 231 - Fax: +49 [0]30 547 19 232 E-Mail: info@9000e.com |